Coronavirus lässt uns weiter im Dunkeln

26.03.2020

Nachdem der internationale Volleyballverband lange auf Entscheidungen bezüglich des Coronavirus warten hat lassen, sind nun sämtliche Turniere bis Anfang Juni abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Das Virus hat mittlerweile einen Großteil der Welt lahmgelegt, darunter auch Österreich und viele andere Nationen, in denen in den kommenden Wochen die ersten Worldtour-Turniere stattgefunden hätten.

Heeressport © WinterHoerl

    Durch die behördliche Schließung unseres Trainingsstützpunktes sowie sämtlicher öffentlicher Sportanlagen sind wir, die österreichischen Nationalteams, sehr getroffen. Balltraining ist gegenwärtig leider nicht möglich. Es bleibt uns somit nichts anderes übrig, als abzuwarten und uns in den eigenen vier Wänden fit zu halten.

    Ein großes Thema der letzten Tage im Beachvolleyball waren die olympischen Spiele. Nach langer Diskussion hat sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf eine Verschiebung der von 24. Juli bis 9. August geplanten Sommerspiele in Tokio wegen der Corona-Pandemie geeinigt.

    Auch die Turniere der Major-Serie, zu der unter anderem das Mega-Event auf der Wiener Donauinsel zählte, wurden abgesagt.

    Die Saison 2020 wird somit frühestens Anfang Juni starten. Auch wenn es für uns als Sportler sehr hart ist, begrüßen wir die Entscheidungen des internationalen Beachvolleyballverbandes, weil die Gesundheit immer vorgeht!

    Wir stehen daher nach wie vor, vor einigen unbeantworteten Fragen und können nur von Tag zu Tag und Woche zu Woche hoffen, dass sich die Situation bessert und wir bald wieder unser gewohntes Training aufnehmen können!

    Als Sportsoldaten sind wir aber sehr froh, in der (ball)trainingsfreie Zeit durch Hilfseinsätze im Rahmen des Heeresportzentrums im Lebensmittelwarenlager der Rewe-Gruppe etwas beitragen zu können.

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