Bronze beim Pro 80 und letzte Qualirunde beim 4 Stern

07.06.2021

Vergangene Woche gingen Laurenz und Julian getrennt an den Start. Julian erhielt die Chance mit der derzeitigen Nummer 1 von Österreich Moritz Pristauz beim 4 Stern in Ostrava (CZE) anzutreten. Laurenz spielte mit seinem U22 Partner Laurenc Grössig das Pro 80 Turnier in Graz. Leitner/Grössig spielten in einem starken Teilnehmerfeld groß auf und belohnten sich dafür mit der Bronzemedaille. Beim 4 Stern in Ostrava kämpften sich Moritz und Julian in die letzte Qualirunde, die sie knapp mit 1:2 gegen die Shootingstars aus Schweden verloren.

Ostrava 4 Stern © Julian Hörl

    Pro 80 in Graz

    Das Turnier in Graz zählt seit Jahren als erster Gradmesser der heimischen Elite. Es ist für ein Pro 80 Turnier sehr stark besetzt gewesen und garantierte Spiele auf hohem Niveau. Laurenz und Laurenc starteten am Samstag fulminant in das Turnier und spielten sich ohne Satzverlust in das Halbfinale, welches sie am Ende leider nicht für sich entscheiden konnten. Im Spiel um Platz 3 setzten sie sich gegen ihre Trainingskollegen und Nummer 1 des Turniers mit 2:1 durch und belohnten sich mit der Bronzemedaille.

    „Es war ein Turnier, bei dem es um Spielpraxis ging, da man keine relevanten Ranglisten Punkte erspielen konnte. Für ein Pro 80 war es gut besetzt und wir hatten Spiele auf hohem Niveau. Das Event am Murbeach war außerdem top organisiert.“, resümiert Laurenz Leitner.

    4 Stern in einer alten Stahlfabrik in Ostrava

    Ein ganz besonderes Flair herrschte bei dem World Tour Turnier in Tschechien, denn dort wird das Areal eines alten Stahlwerks einfach zu einem Beachvolleyballfeld umfunktioniert. Es war das letzte Turnier, das in die Olympiaqualifikation hineinzählte, weshalb es wie ein Major Turnier besetzt war. Dementsprechend anspruchsvoll war auch die Qualifikation. Moritz und Julian zeigten gutes Beachvolleyball und konnten sich bis in die letzte Qualirunde vorkämpfen. In der Entscheidungsrunde behielten aber die starken Schweden mit 1:2 die Oberhand.

    „Es hat richtig Spaß gemacht sich wieder mit den besten der Welt zu messen. Leider hat es diesmal knapp nicht für den Maindraw gereicht! Es motiviert mich weiter an meinen Schwächen zu arbeiten, um es beim nächsten Mal besser zu machen.“, so der Salzburger Julian Hörl.

    zurück